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Warum sanieren? - Die Folgen von Bauschäden.

Balkone sicher sanieren

Jeder dritte Balkon ist sanierungsbedürftig. Das geht aus dem Bauschadensbericht der Bundesregierung hervor und deckt sich mit der Erfahrung von Klaus Westphal (Geschäftsführer von WestWood Kunststofftechnik), seit über 20 Jahre Spezialist für die Sanierung von Bauschäden: „Balkone und (Dach-)Terrassen sind Bauteile, die den Witterungseinflüssen unmittelbar ausgesetzt sind. Die uns vorliegenden Bauschäden lassen sich generell auf unzureichende Abdichtungen der Bodenflächen zurückführen.“ Zur erfolgreich Sanierung bietet WestWood Abdichtungs- und Beschichtungssysteme auf Basis von schnell reaktiven Flüssigkunststoffen an. Diese Systeme haben sich seit vielen Jahren neben den klassischen Abdichtungen im Markt etabliert und entsprechen seit der Aufnahme in die Flachdachrichtlinien (2001) auch offiziell den anerkannten Regeln der Technik.



Fehlende oder fehlerhafte Abdichtungen und ihre Folgen

In der Vergangenheit wurde der Werkstoff Beton oftmals überschätzt und beispielsweise auf eine funktionierende Abdichtung gänzlich verzichtet. Später wurden zumindest Betonplatte und Wandanschlüsse oftmals bituminös abgedichtet bevor eine Nutzschicht wie Estrich und Fliesenbelag verlegt wurde. In der Praxis trifft man immer wieder auf folgende Schadensbilder:
Durch Niederschlag und Spritzwasser gelangt Feuchtigkeit in die Poren der Baustoffe wie Fugenmörtel und Estrich, die sich bei Minusgraden in Eis verwandelt und ihr Volumen vergrößert. Der Druck verursacht kleine Risse, durch die erneut Wasser eindringt. Ein gefährlicher Kreislauf beginnt, der zu größeren Rissen und Schäden führt.
Nach und nach saugt sich der Estrich mit Wasser voll, so dass auf der vorhandenen Abdichtung ständig Wasser steht. Dies führt langfristig zu Frostschäden an Nahtstellen sowie Durchdringungen und die Abdichtung verliert ihre Funktionstüchtigkeit.
Abdichtungen wurden an Wandanschlüssen meist lose verlegt und mit einer Kappleiste fixiert, die wiederum mit einer elastischen Fugenmasse abgespritzt wurde. Detailpunkte wie Türanschlüsse und Geländerstützen wurden entweder gar nicht oder nur unzureichend in die Flächenabdichtung eingebunden. Da sich aber unterschiedliche Materialien wie Metall und Mörtel bei Temperaturschwankungen auch unterschiedlich ausdehnen, entstehen Ablösungen und Risse; Wasser kann ungehindert hinter die Abdichtung gelangen. Dann ist es nur noch eine Frage der Zeit, bis es im Beton zu Karbonatisierungsschäden, zur Korrosion des Bewehrungsstahls, zu Abplatzungen und gefährlichen Spannungen kommt.

Schadensbild

Typisches Schadensbild: An der Stirnkante kann ungehindert Feuchtigkeit eindringen und die Bausubstanz schädigen.



Die Folgen von Bauschäden

Ein Schaden ist sichtbar - was ist zu tun?

Möglichkeit 1: “Man unternimmt nichts!”



Möglichkeit 2: “Man saniert!”



Ein Schaden ist sichtbar - was ist zu tun?

Möglichkeit 1: “Man unternimmt nichts!”




Möglichkeit 2: “Man saniert!”



Fazit: frühzeitige Sanierung lohnt sich

Sanierung ja, aber wie?

Es gibt drei Möglichkeiten der Sanierung:



A
Komplettabriss und Neuaufbau mit herkömmlichen Mitteln

B
Zusätzlicher Boden mit Bitumenbahn + Estrich auf vorhandenem Belag

C
Sanierung mit Abdichtungs- und Beschichtungssystemen aus Flüssigkunststoffen

 

Bewertung der Sanierungsmöglichkeiten:

Bewertung zu A
- Sperrung
- große Schuttmengen
- Transportaufwand
- Entsorgungskosten
- Lärmbelästigung
- Nutzungsausfall
- altes System mit alten
Risiken (nicht lokalisierbare
Fehlstellen)

Bewertung zu B
- i.d.R. aus statischen
Gründen nicht realisierbar
- fehlende Anschlusshöhen
- altes System mit alten
Risiken
- Türen müssten
höhenversetzt werden

Bewertung zu C
- speziell für Sanierungen entwickelte Systeme
- Stand der Technik
- spezielle Lösungsmöglichkeiten für Problembereiche (Fugen, Anschlüsse, Details)
- durchgängiger Systemaufbau auch auf wechselnden Untergründen